
Drittes match, dritter Gegner. Während das Turnier immer näher rückt sind die Spieltermine immer dichter gepackt...jeder scheint noch seine Liste in Aktion erleben zu wollen, um ihr Potential voll ausschöpfen zu können.
Diesmal hatte ich die Chance gegen morrow und seine Chaoten anzutreten. Definitv ein gefürchteter Gegner, der mir bis jetzt oft wehement den Weg zurück in die Gruft wies.
Meine Liste war praktisch unverändert, bis auf das Wegfallen des Hochspannungsfeldes und einer Skarabbase, dafür aber waren die Skarabs nun mit DF-Feldern unterwegs. Somit: DessieLord, Deceiver, 30Krieger, 10 Immortals, 9 Skarabäen, 3 Heavyies, 1 Mono.
Einsichten zu morrows Liste und seine Beurteilung seiner Mannen gibts schon in seinem Blog, auf den ich hier gerne verweise.
Aus Necronsicht verlief der Abend sehr spektakulär. Im Nachhinein denke ich, das mir mein grösster Fehler schon zu Beginn unterlief: Ich bekam den zweiten Zug, und sah den Landraider eher links, den Vindicator eher rechts gegenüber. Die Necrons nun vor dem langsameren der beiden aufzustellen war sicher dumm.
Es begann, wie es mit einer mechanisierten Nahkampfarmee beginnen musste: Die Transporter fuhren an, und ich versuchte zu knacken, was zu knacken war. Gelungen ist es nicht wirklich, lediglich eines der Rhinos konnte nicht mehr fahren (und reparierte sich später wieder). Der Deceiver kam aber recht bald mit den Berserkern in den Nahkampf und ich war guter Dinge. Die Skarabs versuchten erneut ein Rhino zu umstellen, konnten aber keine einzige Attacke anbringen und wurden dann von den Dämonen gebunden. Der Lord versuchte sein Glück im Nahkampf mit einem Berserkertrupp, kam aber dann in die Reichweite von Kharn und seinem Landraider. Dieser Nahkampf war natürlich tödlich, aber leider auch IKW verweigernd :( Schlechte Wahl meinerseits.
Der Deceiver konnte dann aber zurückschlagen, aber war leider zu selbstsicher. Während rundum die Chaoten Druck durch den Meltertrupp und den dritten Berserkerhaufen aufbauten entschied ich, erst die Berserker im Nahkampf mit dem Ctan zu vernichten und dann weitere Bedrohungen anzugehen. Prompt schlug ihm die Efaust den Kopf vom Hals. Uff. Aber eine gute Lektion...auch ein Sternengott kann durch versemmelte Würfe das zeitliche schnell segnen.
Dass das Spiel nicht mehr zu gewinnen war stand danach fest. Die Dämonen sammelten sich in der Mitte und punkteten, und ich hatte nicht mal mehr die Reichweite um sie zu erreichen. Der Mono hätte evtl noch den einen oder anderen fällen können, war aber viel zu beschäftigt Krieger aus den Klauen der Berserker zu befreien.
Und als dann ein Berserkertrupp Schnellfeuer von zwei Kriegereinheiten ohne Schaden überstand und im Gegenzug erklärte, was er davon hielt war der Phaseout auch schon nicht mehr ausschlaggebend. Die Runde war gelaufen.
Was kann man lernen:
- Aufstellungen mit mehr Hirn machen...definitv gut überlegen und lieber im Spiel dann schneller entscheiden. Aber je öfter ich die Einheiten in Aktion erlebe, desto klarer werden mir ihre Möglichkeiten und Grenzen.
- Ctans sterben. Dennoch kann man davor nicht zurückschrecken, er muss auch einmal Pech haben. Aber einen Backup-plan mit dieser Liste im Ärmel zu haben, wenn der Ctan weg ist...? Das wird hart. Er ist vielleicht nicht der alleinige Matchwinner, aber ohne ihn hält niemand mehr Nahkämpfer auf.
- Panzerschocks sind doch nicht sinnlos. Zwar lief diesmal "nur" ein Trupp Immortals über die Kante, aber hier mal einen Wurf mehr versaut und es sieht anders aus. und bis man den Luxus hat, Schüsse auf Rhinos zu verteilen ist das Spiel vermutlich eh schon in der Tasche.
- Die Formation darf nicht gebrochen werden. Bieten die Necrons viele Möglichkeiten für Nahkämpfer werden diese auch genutzt. Und das ist meist der Anfang vom Ende.
Wie schon oft konnte ich auch bei diesem Verlust ordentlich lernen. Ideal, um sich beim Turnier Szenen ins Gedächtnis zu rufen und Entscheidungen evtl besser zu treffen. Danke für ein spannendes Spiel, das auf beiden Seiten erstaunliche Szenen und vorallem viel Spass brachte. Jederzeit wieder, Frank!
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