On the table - Spieltisch, Teil1
Ich muss meine ersten Gedanken zu meinem Spieltisch-projekt irgendwo dokumentieren. Zuerst dachte ich an das Dakka-Forum, aber es sieht nicht so aus, als ob dort echte Terrain-buffs hausen, und auf Terragenesis post ich erst ein wenig später. Eure Meinung soll mal die Richtung entscheiden...ich bin gespannt.
Worum gehts?
Die Zuzzymats waren lange sehr treue Begleiter, aber das Latexmaterial gibt nun langsam seinen Geist auf. Meine erste Mat hab ich schon verschnitten, und auch Stefans Spende, die zweite Mat ist im Begriff sich einfach aufzulösen. Tolle Produkte, die auch viel mitgemacht haben, aber das Ende ist nun da. Also: es muss Ersatz her!
Die ursprüngliche Idee der Stadtkampfplatte hat sich in meinen Augen bewährt. Das Fliessensystem, aufgebaut aus einzelnen kleinen boards mit dem Grundmass 30x30 cm ist sehr flexibel (wir haben ja auch Zwischenmasse eingeführt, zb für die Strassen), mit den mdf-Platten unschlagbar günstig und bereits mit einigen Platten versehen. Also ist eine Entscheidung klar: Ich will zumindest auf dieses System aufbauen.
Ich will also ein komplettes Spielfeld aus 30x30er Platten entwerfen (das sind 4x6, also 24 Stück), die meinen neuen Speiltisch ergeben werden. Flache Platten und welche mit Gebäuden oder anderen Szenerien darauf sind natürlich "einfach"...nicht unbedingt was den Modellbauaspekt angeht, aber das konzept. Platte nehmen, Szene drauf, gut.
Das Konzept, das ich entscheiden will sind die Hügel. Das board von GW macht es sehr gut vor: Die Platten haben felsige Erhöhungen, die aber in der Orientierung frei wählbar sind. So kann einmal ein V-artiges Tal das Spielfeld bestimmen, ein andermal ein Hügel das Zentrum versperren. Gefällt mir! Sowas soll mein neues Konzept auch beherrschen.
Hier also mal mein erster Gedankengang in Bildform:
- Die Aufbauten auf den Hügel können einfach flache Spielboards sein, aber könnten auch Gebäude halten. Die Auflagesockel sind entsprechend zu dimensionieren.
- Ich könnte boards entwerfen die die Hügeltiefe ausnutzen. Tiefe Krater, Ausgrabungsstätten ect ...
- Das generelle Aussehen: Hügel, die so zusammengebaut sind sind sicher Spieltechnisch sehr praktisch...aber wird das Spielfeld auch gut wirken? Natürlich kann man nach dem Übergang sehr frei entwerfen wie der Höhenwechsel überwunden wird (grosse, breite Rampen, steile Felsen, kleine Findlinge ect...), aber ob der Hügel selbst nicht eher wie eine flache Flunder auf dem Feld liegt? Ich bin mir noch nicht sicher....
Evtl müsste man, um das sich wiederholende Muster aufzubrechen auch spektakuläre fixe 60x30er boards entwerfen, die an den Rändern natürlich wieder zu den anderen passen, aber mehr Raum für freies Gestalten bieten.
- Und zuguterletzt wird auch die Lagerung in einem IKEA Schrank allzu wilden Ideen einen Riegel vorschieben. Die ganze Platte MUSS in meiner Werkstatt eingelagert werden können, als werden doch einge flache oder zumidnest recht niedrige boards dabei sein müssen. Aber das ist glaub ich nicht soo tragisch...gibt mehr Fokus auf die Hauptattraktionen.
Wie gesagt...ich musste einfach mal meine Gedanken loswerden. Kommentare, Eindrücke und weitere verrückte Ideen sind sehr, SEHR erwünscht!
Worum gehts?
Die Zuzzymats waren lange sehr treue Begleiter, aber das Latexmaterial gibt nun langsam seinen Geist auf. Meine erste Mat hab ich schon verschnitten, und auch Stefans Spende, die zweite Mat ist im Begriff sich einfach aufzulösen. Tolle Produkte, die auch viel mitgemacht haben, aber das Ende ist nun da. Also: es muss Ersatz her!
Die ursprüngliche Idee der Stadtkampfplatte hat sich in meinen Augen bewährt. Das Fliessensystem, aufgebaut aus einzelnen kleinen boards mit dem Grundmass 30x30 cm ist sehr flexibel (wir haben ja auch Zwischenmasse eingeführt, zb für die Strassen), mit den mdf-Platten unschlagbar günstig und bereits mit einigen Platten versehen. Also ist eine Entscheidung klar: Ich will zumindest auf dieses System aufbauen.
Ich will also ein komplettes Spielfeld aus 30x30er Platten entwerfen (das sind 4x6, also 24 Stück), die meinen neuen Speiltisch ergeben werden. Flache Platten und welche mit Gebäuden oder anderen Szenerien darauf sind natürlich "einfach"...nicht unbedingt was den Modellbauaspekt angeht, aber das konzept. Platte nehmen, Szene drauf, gut.
Das Konzept, das ich entscheiden will sind die Hügel. Das board von GW macht es sehr gut vor: Die Platten haben felsige Erhöhungen, die aber in der Orientierung frei wählbar sind. So kann einmal ein V-artiges Tal das Spielfeld bestimmen, ein andermal ein Hügel das Zentrum versperren. Gefällt mir! Sowas soll mein neues Konzept auch beherrschen.
Hier also mal mein erster Gedankengang in Bildform:
Das Bild zeigt die Übergangsplatten vom Bodenniveau auf die Hügelstufe (im Bild sind das 40mm, aber das ist natürlich noch zu entscheiden). Natürlich ist die Steigung als Felsen oder sonstige natürliche Formation gestaltet, nicht als öde Rampe. Aber die Platte ist so fix verbaut, der Hügel kann also nicht entfernt werden.
Wichtig ist aber die Absenkung von 4mm, wenn die eigentliche Hügelhöe erreicht ist. Denn so entsteht beim Zusammenbauen der Hügelaufgänge ein Loch von 30x30 cm, incl versenkten Auflagen, auf die wiederrum eine der 30x30 Platten aufgelegt werden kann (siehe unteres Bild)
In diesem Prinzip sehe ich einige Vorteile:
- Die Hügel sind sehr variabel. Mal gross, mal klein...- Die Aufbauten auf den Hügel können einfach flache Spielboards sein, aber könnten auch Gebäude halten. Die Auflagesockel sind entsprechend zu dimensionieren.
- Ich könnte boards entwerfen die die Hügeltiefe ausnutzen. Tiefe Krater, Ausgrabungsstätten ect ...
...aber auch einige Schwierigkeiten:
- Vorallem die Passgenauigkeit könnte knifflig werden. Wie schaffe ich es, dass alle boards mehr oder minder nahtlos aneinanderpassen? Ich glaube fast, hier müsste ich entweder ein paar fixe Übergänge von board zu board immer wieder erstellen (das schreit fast nach einer Gussform für diese Nahtstellen), oder alle Boardenden gegen eine Art Lehre, eine "Master-board-kante" entwerfen, sodass wieder alles passt. Hier bin ich noch recht unschlüssig und froh um jede Idee.- Das generelle Aussehen: Hügel, die so zusammengebaut sind sind sicher Spieltechnisch sehr praktisch...aber wird das Spielfeld auch gut wirken? Natürlich kann man nach dem Übergang sehr frei entwerfen wie der Höhenwechsel überwunden wird (grosse, breite Rampen, steile Felsen, kleine Findlinge ect...), aber ob der Hügel selbst nicht eher wie eine flache Flunder auf dem Feld liegt? Ich bin mir noch nicht sicher....
Evtl müsste man, um das sich wiederholende Muster aufzubrechen auch spektakuläre fixe 60x30er boards entwerfen, die an den Rändern natürlich wieder zu den anderen passen, aber mehr Raum für freies Gestalten bieten.
- Und zuguterletzt wird auch die Lagerung in einem IKEA Schrank allzu wilden Ideen einen Riegel vorschieben. Die ganze Platte MUSS in meiner Werkstatt eingelagert werden können, als werden doch einge flache oder zumidnest recht niedrige boards dabei sein müssen. Aber das ist glaub ich nicht soo tragisch...gibt mehr Fokus auf die Hauptattraktionen.
Wie gesagt...ich musste einfach mal meine Gedanken loswerden. Kommentare, Eindrücke und weitere verrückte Ideen sind sehr, SEHR erwünscht!

Moin,
ReplyDeletealso grundsätzlich finde ich die Idee mit den einzelnen Boards sehr gut. Die flexibilität ist damit natürlich sehr sehr groß, immer wieder neuen Spielfeldern steht damit nichts im Weg.
Zu deinen aufgezählten Problemen gesellt sich aber ein noch ganz wesentliches Spieltechnisches Problem. Durch die sehr Kleinen Platten (in Zoll ca. 12x12), lassen sich wunderbar Distanzen ausrechnen. Und durch dich ziemlich genau 12" auch noch ein sehr oft vorkommendes Maß.
Ich muss ehrlich sagen, wenn du keine möglichkeit findest die Übergänge sehr gut zu kaschieren, so das sie nur noch schwer auszumachen sind, dürfte die Platte durch die vielen Spielhilfen evtl. nicht optimal bespielbar sein.
Sorry für diese ausschließliche Kritik!
Gruß Frank
spannendes thema für einen dienstag morgen.. ich hab mir das ganze jetzt ein paar mal durchgelesen, und mal meine ersten gedanken dazu.. völlig ungeordnet in den raum geworfen
ReplyDelete- Frank hat natürlich recht was das abscätzen der Distanzen angeht.. aber ich glaube man kann das vernachlässigen, ich bin mir ziemlich sicher das man in der 6. Edi viel und oft messen darf.. ein spiel soll nicht dadurch gewonnen werden wer besser schätzen kann.
- Ich weiß das du gerne ne zusätzliche Achse mit ins spiel bringen willst.. aber gerade hügel.. sind die spieltechnisch wirklich so von bedeutung? das sie derart komplex und modular aufgebaut werden müssen?
Reicht es nicht wenn zb 4 grundplatten einen hügel ergeben (wie zb beim Realm of Battle board) auf diesen hügel kann immer noch ein geländestück mit einem separaten Base gestellt werden. Das ist ein wenig eine Gratwanderung, was die optik angeht.. Gebäude die auf "geschwungenen" Bases stehen gliedern sich besser in die Landschaft ein.. passen aber nicht ins 30x30 konzept..
- Das System mit der 4mm nut aud der "rampe" sieht auf dem plan ganz gut aus.. und ich glaub auch das du das mit ner oberfräse recht gut hinbekommst.. aber wie du schon gesagt hast bleiben dann die übergänge die recht schwierig zu realisieren sind. ich würde das streichen..
Ich will jetzt nicht grundsätzlich so negativ klingen, aber ich fürchte bei dem projekt besteht die gefahr das man sich darin verrent, und damit nie wirklich fertig wird, weil die grenze zum diorama überschritten wird.. wie modular muss ein board wirklcih sein, wie modular muss ein hügel sein? ... ich fürchte schlussendlich wird fast immer mit den selben kombinationen gespielt..
Erstmal: Vielen Dank für die schnellen Inputs, Frank und Stefan! Und eins gleich vorweg: Ich hab mich noch in keinster Weise in diese Variante verliebt…daher stell ich das ja auch so ausführlich da. Ich lass mich noch sehr gern auf andere Wege lotsen bevor ich dann das Werkzeug in die Hand nehme. In diesem Sinne:
ReplyDelete@ Distanzabschätzungen
Stimme dir voll zu Frank. Distanzen sind auf so einem board kein Geheimnis mehr, und ich nutze es auf Susis Platten im Laden und auch auf den GW platten von Mathias ganz automatisch. Nur seh ichs ähnlich wie Stefan: Ist das so schlimm? 40k ist mittlerweile das einzige System, das ich kenne, das noch auf die „geheimen“ Distanzen setzt, und der Vorteil ergibt sich ja für beide Spieler.
Das eigentliche Problem stellt sich für mich aber ganz anders da: Ich fürchte, ich habe keine Alternative. Eine einzelne, große Platte wäre mir klar am liebsten, aber ich kann sie einfach nirgends einbunkern. Meine Bude gibt das nicht her. Also muß ich sie irgendwie zerlegen, und zB die 60x60 von GW sind auch noch zu groß. Ab 45x45 wird’s dann für mich machbar, und das reicht auch schon mehr als aus um praktisch alle Distanzen abzuschätzen. Ich glaube also, mit dem Fließen-System muss ich klarkommen…incl der von dir korrekt festgestellten Problematik.
@ Weniger komplizierte Hügel
Das ist natürlich absolut richtig. Brauch ich wirklich die Hügel, die oben Platten aufnehmen können, oder kann ich sogar mit dem anderen extrem leben? einfach ein 30er board mit einem fixen Hügel drauf? Oder etwas zwischen den Extremen: boards, die fix zusammengehören und dann zu zweit, dritt oder viert einen Hügel ergeben (das könnte ja immer noch komplett unmodular (bis vielleicht auf Randpositionen) und nur aus Lagerzwecken geteilt sein).
Klingt auch nach einem machbaren Weg, ohne tatsächliches Spielgefühl zu verlieren…denn wie du richtig sagst ist der Mehrwert von total modularen Hügeln tatsächlich diskussionswürdig.
Und du hast natürlich völlig Recht, Stefan: ich bin ein Z-Achsen-Junkie. Ich glaub einfach, dass es nochmal ein neues Element in die Kämpfe bringen würde…entsprechend versuche ich natürlich dem entwurf dieses feature mit auf den Weg zu geben…
Lass uns mal überlegen, was bringen uns die Hügel im Spielgeschehen.
ReplyDeleteEckhügel, super für eine eine Einheit die ein freies langes Schussfeld haben will.. muss nicht modular sein
Zentraler Hügel, ist für mich primär ein LOS Blocker und ein Hinderniss.. wenn oben nichts ist werde ich ihn wahrscheinlich umgehen damit ich nicht auf dem präsentierteller stehe.. wenn oben ein gebäude, wald etc. steht ist das was anderes.. so ein hügel muss ja nicht komplett modular sein... ich könnt mir da gut kork für die felswände vorstellen (da steh ich drauf), und das was vlt. modular sein sollte währen die "rampen" vlt. könnte man die so gestalten das man sie mal in alle himmelsrichungen plazieren könnte..
was die z achse angeht, wie wärs mit einer montana platte.. 1-2 zentrale elemente die können ja ruhig 3-4 platten groß sein (auf denen steht dann ne alte minenanlage).. und dann gibts felsformationen die ein 30x30 element ausfüllen, das können felssäulen sein, oder einfach nur rampen.. die sind dann untereinandere über verrostete stahlbrücken verbunden.. etc. etc.
@Eckhügel: ja, das stimmt sicher…und so eine klassische Ecke kann dann natürlich ein Viertel eines grossen Hügels darstellen. Das wär sicher machbar und mit ein bischen Augenmass können die Vier teile dann in allen Varianten zusammengestellt werden.
ReplyDelete@zentraler Hügel: Seh ich auch so. Der zentrale Hügel (oder mehrere) sollen vorallem die große Fläche in der Mitte brechen und so interessantere Schusswinkel und Verstecke bieten. Daher würd ich auch Mindesthöhe von einem Rhino ansetzen.
Die Sache mit den rampen hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Wenns nur darum geht, den Hügel von mehreren Seiten befahrbar zu machen kann man ihn ja drehen?
@rampen
ReplyDeleteda hast du natürlich recht.. ich bin davon ausgegangen das ein großer hügel vlt. aus 4platten besteht.. und zb 2 davon besitzen rampen die nach oben führen.. aber ich glaube du hast recht... sooo modular müssen die dinger nicht sein..
Hey hey, irgendwie hab ichs ganz verpasst hier was dazu zu schreiben!
ReplyDeleteMach die Hügel nicht zu modular. Das dürfte Designtechnisch einfach ein kleiner Alptraum sein :D
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es ein paar Teile gibt die man kombinieren kann (immer 2 oder 4). Die kann man dann entweder zusammen aufstellen oder am Rand des Spielfelds. Oder du machst für Hügel einfach eine fixe Platte in Größe 2x2 Felder um es einfacher zu haben. Wenn du es nicht zu modular machst kriegst du natürlich schönere Hügel hin als bei modularen Teilen weil du an den Kanten nicht so limitiert bist (muss ja alles zusammenpassen).
Und wenn man Entfernungen besser schätzen kann, was solls? Wir spielen glaube ich alle schon lang genug um sowieso inzwischen 24" relativ gut "sehen" zu können... ;) Und das Spiel sollte wirklich nicht durch gute Sehfähigkeit sondern durch die Taktik gewonnen werden.